Live-Blog

  • Tourtreffen: Start der Planung für 2026

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    Am Wochenende vom 26.09. bis 28.09.2025 haben wir uns in Hannover getroffen, um gemeinsam auf die letzte Tour zurückzublicken und zu überlegen, wo uns die Tour de Natur im nächsten Jahr hinführen wird. Es wurde viel diskutiert, spaziert und präsentiert. Viele gute Ideen standen im Raum, aber letztendlich musste eine Entscheidungen getroffen werden. Wir freuen uns im Sommer 2026 auf eine Tour de Natur vom 25. Juli bis 9. August, die von Frankfurt über Marburg bis nach Erfurt führen soll. Es erwarten uns viele spannende Themen zu Verkehrspolitik, nachhaltiger Landwirtschaft und Naturschutz.

    Wenn ihr Kontakte in die Region habt oder euch an der Planung beteilligen möchtet, meldet euch bei uns! Das nächste Treffen wird voraussichtlich Anfang Dezember stattfinden.


  • Mo. 28.7. Empfang in Menden

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    Von Ingrid Ketzscher, Fotos Peter Müller

    Solidarität über die Grenzen hinweg.

    TdN25 Menden Ingrid Ketzscher begrüßt am Windrad
    Ingrid Ketzscher begrüßt am Windrad

    Aktiv – umweltbewegt -unaufhaltsam, so sind die Teilnehmer*innen der Tour de Natur seit 34 Jahren unterwegs, immer zwei Wochen lang in den Sommerferien. Im Rahmen ihrer diesjährigen Tour machten sie am Montag erfreulicherweise Station in Menden, auf Besuch bei der GigA46. Im Gepäck Geschichten und Ideen für ein gutes Miteinander, ein enkeltaugliches Leben sowie Erfolgsberichte des Widerstands gegen unsinnige und umweltzerstörende Projekte. Dazu reichlich gute Laune und Lieder, die ins Ohr gingen.

    TdN25 Menden Die letzten Höhenmeter zum Windrad
    Die letzten Höhenmeter zum Windrad

    Wie hilfreich für uns, aus dem Erfahrungsschatz der vielen Gruppen aus ganz Deutschland und darüberhinaus zu hören.

    Schöne Töne statt Autobahnlärm

    TdN25 Menden Harfenklänge statt Autolärm zur Begrüßung
    Harfenklänge statt Autolärm zur Begrüßung

    Mit Harfenklängen, gespielt von Mechthild Mayr, so wurde die Tour de Natur nach dem steilen Berganstieg vom Ruhrtal hoch nach Oesbern am Windrad begrüßt. „Wir stehen nahezu auf der geplanten Trasse der A46. Vor uns übers Feld, kommend aus dem Wald Rothenberg ist sie geplant. Hier sehen wir die Landschaft, in die Menden eingebettet ist. Offene gewachsene Kulturlandschaft, wenig bebaut, bäuerliche Familienbetriebe, kleinteilige Felder, Wiesen, Weiden, Äcker, Streuobstwiesen, Hecken und freistehende Bäume.

    TdN25 Menden Muss das sein - nein
    Muss das sein – nein

    Gute Bedingungen für die Biodiversität! so Ingrid Ketzscher, als Vertreterin der Stadt im Klimabündnis und aktive Frau in der GigA.

    „Vor uns liegt der Hof Sommer – ein historischer Bauernhof, der früher Stoffel`s Hof hieß.[…] Andre Sommer baut heute Getreide, Mais und Feldgras an. Den Hof betreibt er nebenberuflich, aus Liebe zum Hof.

    Dieser Hof und auch Nachbarhöfe in Oesbern, Werringsen, Barge werden Geschichte sein, wenn eine mächtige Betonschneise mit Namen A46 diese fruchtbaren Böden frisst.

    Das stößt auf unseren Widerstand!

    Einige Teilnehmer*innen berichteten von ihren Erfahrungen im Widerstand gegen unsinnige Straßenbauvorhaben. Beispielsweise konnte in Utrecht der Bau einer Autobahn verhindert werden. Prominente Menschen wurden zuvor in die schützenswerten Gebiete eingeladen – die Mehrheiten für die neue Straße bröckelte in der Folge. Wie gut, solche Erfolgsgeschichten zu erfahren.

    TdN25 Menden Umwelt und Klima zuerst
    Umwelt und Klima zuerst

    Nach diesem Austausch ging es vom Windrad aus über Rohaus hinab insTal, Richtung Mendener Innenstadt, unterwegs überrascht von heftigen Regenfällen. Vor dem alten Rathaus wurde die Gruppe dann mit Sonnenschein, Applaus und Liedern empfangen.

    TdN25 Menden Musik und Gesang für den stellvertretenden Bürgermeister
    Musik und Gesang für den stellvertretenden Bürgermeister

    Der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Exler begrüßte die Teilnehmer*innen, sprach lobende Worte zur Radfahraktion Tour de Natur. Von den Gästen zu seiner Haltung zur A-46 Planung befragt: „Ich glaube nicht, dass die A46 überhaupt jemals gebaut wird.“

    TdN25 Menden st. BM Exler mit Warnweste und Klima-Umwelt-Kreuz
    stellvertretende r Bürgermeister Exler mit überreichter Warnweste und Klima-Umwelt-Kreuz

    Mit dieser schwammigen Aussage wollte sich die GigA nicht zufrieden geben. Ingrid Ketzscher hierzu: „Wir erwarten in Menden schon eindeutige Haltung und klaren Ratsbeschluss gegen diese schädliche Autobahn – so wie es unsere Nachbarstädte vorgemacht haben. Arnsberg, Ense und Wickede begründeten ein klares NEIN zur Autobahn mit den erhöhten Anforderungen an den Klimaschutz und dem nicht zu erkennenden Nutzen dieser zusätzlichen Autobahn. Die Verantwortlichen dort wissen: wir müssen JETZT handeln, wenn wir diese Autobahn verhindern wollen. Das Verfahren läuft im Hintergrund weiter, bis es den Feststellungsbeschluss gibt. Jetzt können wir noch politisch entscheiden und Einfluss nehmen. Nach dem Feststellungsbeschluss ist damit vorbei -dann kann nur noch geklagt werden. Einigkeit in der Region wäre die einzige Chance, die A46, diesen alten Ballast und Bremsklotz abzuwerfen, um den Weg frei zu haben für zukunftsgerichtetes Handeln. Also muss das RumgeEier in Menden endlich ein Ende haben.“

    Zur Bekräftigung verwies sie noch auf das klare Urteil des Internationalen Gerichtshofes von letzter Woche. Das höchste Gericht der Weltgemeinschaft entschied: Der Einsatz gegen den Klimawandel ist völkerrechtliche Verpflichtung. Das Recht auf saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt ist ein Menschenrecht.

    TdN25 Menden Platz am Rathaus bunt und lebendig
    Platz am Rathaus bunt und lebendig

    Teilnehmende der Tour de Natur berichteten von den Erfahrungen nach dem Bau von umstrittenen Autobahnen. Die versprochenen wirtschaftlichen Verbesserungen in den Regionen stellten sich nicht ein – das Gegenteil ist der Fall: die Wirtschaft wurde geschwächt. Eine verkehrliche Entlastung trat nicht ein – sondern mehr Verkehr, weil überregionaler Verkehr angezogen wird.

    Silke Geldmacher, die Koordinatorin der Tour de Natur, überreichte dem stellvertretenden Bürgermeister, Herrn Exler eine Warnweste mit dem KUK, dem Symbol für den Widerstand gegen den Bau der A46 – für eine Region ohne zusätzliche Autobahn. Allgemeine Freude!

    In Schwitten gab es zum Abschluss ein Abendprogramm, zu dem Heiner Korte mit einem Vortrag über die Bedeutung und den Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzflächen für die Region beitrug, gefolgt von einer fachlichen und musikalischen Darbietung des Verkehrssoziologen Dr. Johannes Weyer sowie Diskussion und guten Gesprächen.

    Fazit: Die Tour de Natur hat viele Geschichten des Widerstands mitgebracht nach Menden, nette Menschen, die Mut machen, Vielfalt, Lebensfreude. Für ihre Solidarität sind wir sehr dankbar. Wir fühlen uns geehrt durch den Besuch der Tour de Natur.

    Peter Kröger, der Streckenplaner, beteuerte zum Ende der Kundgebung: „Menden gefällt uns – wir kommen wieder!“

    TdN25 Menden Exitus
    Exitus

  • Freitag, 02.08.2024, 14. Tag: von Hann. Münden nach Kassel

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    Schon die Nacht und leider auch der Morgen brachte Regen, für die Zeltübernachtenden etwas ärgerlich, weil das nasse Equipment eingepackt werden musste. Für die Hallenschläfer:innen kein Problem: die riesige Halle hielt dicht. Für alle: das Frühstücken begann in Regenbekleidung. Aber diese Lage dauerte nicht lange an, der Regen hörte auf, die Tour hinterließ eine geräumte Halle und schaffte es an diesem Morgen pünktlich, d. h. um 9:40 Uhr abzufahren. Den Tageshut, schon am gestrigen Mittag von Regine übernommen, hatte Tabea auf.

    Fast nie sind es die Eltern mit kleinen Kindern, die um 9:30 Uhr noch nicht all ihre Sachen gepackt und auf die Räder geladen sowie das Frühstück eingenommen haben. Ähnlich verhält es sich bei den Helfern, die die Lastenräder bestücken z. B. mit der Lautsprecher-Ausrüstung, deren Akkus über Nacht nachgeladen werden müssen – oder den Lastenanhänger mit den Musikinstrumenten oder jenen mit den Getränkekisten, aus denen am Vorabend gern ein Bier gegen Beschaffungskosten entnommen wurde.

    Lastenanhänger für die Musikinstrumente

    Aber es gibt immer wieder einzelne Touries, für die der Abfahrtszeitpunkt doch überraschend zu kommen scheint und/oder die noch nicht ganz verstanden haben, dass die Turnhalle schon deutlich vor diesem Zeitpunkt geräumt sein muss, weil noch das Ausfegen von der Tour zu erledigen ist. Zu einer höchstpersönlichen Erklärung dieser Sonderheit konnte am Offenen Abend ein gewisser Kettenblatt zu Wort gebracht werden.

    Lastentourrad: Variante kinder(regen)sicher

    Da mittlerweile einige Touries auf Pedelecs radeln, fast alle Smartphones bei sich führen, einige mit Hörgeräten durch den Tag hören, sorgt die Tourorganisation auch für eine hinreichende Nachladeinfrastruktur (Steckerleisten) an den meist nur spärlich vorhandenen Steckdosen. Ein gewisses Problem lassen bemerkenswert ähnliche Kaufentscheidungen der Touries aufkommen. So ein Ei-Samsung-Google-etc.-Phone ist meist x-fach an den Verteilerleisten eingesteckt und bedarf verwechselungsfreier Identifikation. Ähnliches gilt für Akkus eines württembergischen Herstellers und für Sandalen mit gelber Herstelleraufschrift sowie für Packtaschen aus dem Hause Umtrieb.

    Die Tour radelte das Flusstal der Fulda hinauf, auf der flussbegleitenden Landstraße, die meist von Linden bestanden ist. Um den Autoverkehr, der die auch heute wieder mehr als hundert Radler:innen nicht überholen durfte, dann endlich doch mal wieder „frei“ fahren zu lassen, werden regelmäßig kleine Stopps eingelegt, also die Fahrbahn geräumt und alle Touries müssen sich dann auf einem Parkplatz oder auf abzweigenden Wirtschaftswegen einen Stellplatz suchen und zwar so, dass sie ihr Rad nicht gleich an deren Eingang abstellen und damit den Nachkommenden den Zugang versperren. Das klappte jetzt, am letzten Radltag der diesjährigen Tour de Natur, schon fast problemlos. Wie nennt sich so etwas: Gewohnheitsbildung, Lernen in Gruppen, Achtsamkeit, Selbstverständlichkeit?

    Unterwegs im Fuldatal

    Nach knapp 40 km fuhr die Tour in die Großstadt Kassel ein und folgte den Straßenbahnschienen bis in die Innenstadt. Vor dem Staatstheater fand die Mittagspause statt, wieder gut versorgt von Fläming Kitchen – unter blauem Himmel und bei wieder fast sommerheiß scheinender Sonne.

    Tabea konnte für 30 Touries eine kostenlose Führung durch das nebendran gelegene naturkundliche Museum Ottoneum arrangieren. Und: auch dessen Toiletten durften von allen Tourteilnehmern genutzt werden.

    Der Oberbürgermeister von Kassel, Sven Schöller (Partei: Grüne), begrüßte die Tourteilnehmer:innen und freute sich, dass das Anliegen der Tour auch nach Kassel transportiert werde. Das seit 2015 bestehende Radverkehrskonzept Kassels wurde von Tabea angesprochen. Wo steht Kassel jetzt, fast ein Jahrzehnt später?

    Begrüßung der Tour de Natur durch den Oberbürgermeister von Kassel, Sven Schöller

    „Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollten“, so die Antwort von Sven Schöller. Aber es sei einiges schon geschaffen worden, so insbesondere die Fahrradstraße im Westen von Kassel, das sog. Königstor. Hier ist etwas Heikles mit einjähriger Testphase installiert worden: eine Sperre (Poller als „Modalfilter“) leitet den KfZ-Durchgangsverkehr um, während der Radverkehr auf bequemer und schneller Route fließen kann und den Campus der Universität mit der Innenstadt und dem Stadtteil Wilhelmshöhe (ICE-Bahnhof) verbindet.

    Vorzeigen kann die Stadt Kassel auch das Fahrradparkhaus am Rathaus, das aber noch unterfrequentiert sei. Als ersten Schritt favorisiere er als Bürgermeister Maßnahmen, die wenig umstritten sind wie z. B. die Ertüchtigung der schon vorhandenen Fahrradrouten und erst danach sollen grundlegende Umrüstungen der Verkehrsstraßen in Angriff genommen zu werden. Damit werde der latent vorhandene Widerstand bestimmter Bevölkerungsgruppen reduziert. Immerhin: Das Wissen über die extreme direkte und indirekte öffentliche Finanzierung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) und über dessen vielfäch schädliche Wirkungen sei schon seit Jahrzehnten vorhanden, aber Tatsache sei auch, dass dieses Wissen in großen Bevölkerungsgruppen noch nicht angekommen sei bzw. von diesen ignoriert werde.

    Transparente mit den Forderungen der Tour de Natur

    Im Hintergrund standen auch die Plakate der Initiative „Neue Herkulesbahn“. Sven Schöller wies darauf hin, dass dieses Projekt sicherlich besondere lokale Wertschätzung findet, auch die seine, aber die überregionalen Förderungsmöglichkeiten für diese eher unter touristischen Gesichtspunkten attraktive Bahnstrecke seien kaum vorhanden. Reiner Borchert vom Förderverein Neue Herkulesbahn wies darauf hin, dass Kassel wegen des Landschaftsparks am Herkulesdenkmal zu einer Weltkulturerbestadt geworden ist. Die Verlängerung der Tramstrecke bis hinauf zum Denkmal sei dringend nötig, denn der bestehende Busverkehr sei unzureichend, um diese Kulturdenkmal zu erreichen.

    Dann führte die Theater- und Artistikgruppe der Tour de Natur das Stück „Wir bringen den Stein ins Rollen“ auf, das mit einer Gesangspromenade ausklang und an die „Schwäb‘sche Eisenbahne“ erinnerte.

    Durch die Innenstadt radelte die Tour weiter zum alten, dem Hauptbahnhof Kassel, schob ihre Fahrräder durch das Bahnhofsgebäude auf Gleis 1 und begab sich dann in das angrenzende Gebäude. Dort begrüßte Dr. Stefan Klein, Leiter des Verkehrsangebots des NVV, die Tour de Natur im angenehm kühlen Vortragsraum. Zuvor konnten sich die Touries mit Kalt- und Warmgetränken versorgen.

    Das RegioTram-System ist seit 2007 in Funktion, seit 2013 im Gesamtnetz. Grundidee ist, das Eisenbahn- mit dem Straßenbahnsystem zu verknüpfen, um insbesondere umstiegsfrei vom Umland in die Innenstadt von Kassel zu gelangen (und umgekehrt). Zudem soll der (neue) Fernverkehrsbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe mit dem (alten) Nahverkehrsbahnhof Kassel Hauptbahnhof verknüpft werden.

    Vortrag über die Kasseler RegioTram von Dr. Stefan Klein

    Mehrere technische Voraussetzungen müssen erfüllt sein: (a) gleiche Spurweite; (b) ähnliche Bahnsteighöhen (d. h. nicht zu hohe Bahnhofsbahnsteige, da Niederflurstraßenbahnen präferiert werden); (c) mehrere Antriebsarten (elektrisch mit Mehrsystemmotoren (Systemwechselstelle) und für die nicht elektrifizierte Bahnstrecke: dieselelektrischer und straßenbahnelektrischer Antrieb); (d) doppelte Sicherungssysteme (inbes. Fahren auf Sicht vs. Signalsteuerung); (e) Adaptation der Bahnsteigsbreite (schmalere Straßenbahnfahrzeuge).

    Die Umlandserschließung erfolgt über das Bahnnetz und bedient damit nicht die gesamte Fläche. Im 30-min-Takt wird werktags gefahren, im innerstädtischen Bereich kann durch Überlagerung der Linien ein erheblich dichterer Takt angeboten werden. An Wochenenden gibt es einen 60-min-Takt.

    Eine Führung von Thomas Wolf über die RegioTram-Bahnsteige schloss sich an, zu der auch eine Besichtigung eines Tramfahrzeugs gehörte. Etwas enttäuschend: nur 2 x 3 Fahrradstellplätze pro Fahrzeug. Allerdings bieten die Regionalexpresse und -bahnen, die außerhalb der Stadt auf den Strecken verkehren, erheblich mehr Stellplätze. Ob es viel Sinn macht, innerhalb von Kassels Innenstadt – weiter fährt die RegioTram nicht im Stadtgebiet – für mehr Fahrradtransport in der RegioTram zu sorgen, diese Frage ist vielleicht schon beantwortet.

    Eine RegioTram im Hauptbahnhof Kassel vor TdN-Rädern

    Am späten Nachmittag machte sich die Tour auf den Weg hinauf zur Wilhelmshöhe. Unabweislich dabei die Feststellung: Kassel ist eine Stadt mit erheblichen Steigungen (und Abfahrten). Das Nachtquartier, die Kasseler Waldschule, liegt hoch oben über der Stadt, im fast parkhaften Gelände neben dem Bergpark, in idyllischer Ruhe, allerdings mit gelegentlicher Wortmeldung einer kleinen Schafsherde.

    Hier konnten sich die Touries in den Klassenräumen und auf dem weitläufigen Areal ihre Schlafplätze suchen. Und einige fanden dabei ganz besondere Gelegenheiten (s. Foto). Am Morgen wurde allerdings berichtet, dass zahlreiche Schnecken dieses Spezialquartier für ihre Nacht gleichfalls nutzen und sich Zutritt zum Schlafsack verschaffen wollten.

    Das Schlafrohr

    Am Abend fand unter der großen Linde das Abschlussplenum statt. Hier wurde wurde viel gelobt, viel geschmunzelt und viel versprochen: Es geht weiter mit der Tour de Natur, auch im nächsten Jahr!

    Unter der Linde vor dem Plenum

    Astrid, auch auf dieser Tour wieder gut gelaunt den abendlichen Eincheck für Neuhinzukommende machend, berichtete, dass insgesamt 200 Menschen an der diesjährigen Tour teilnahmen und durchschnittlich 120 Radler:innen pro Tag dabei waren.

    Text: KH3; Fotos: Simone, KH2, KH3