Willkommen bei der Tour de Natur!

Fahrt durch den Wesertunnel 2016 - Ausgang des TunnelsDie Tour de Natur ist 1991 aus dem Widerstand gegen die "Thüringer-Wald-Autobahn" entstanden. Kreativ und konstruktiv stellt sie sich seitdem Jahr für Jahr an die Seite von Umweltaktivist:innen und nimmt Themen aus der Verkehrs-, Energie- und Friedenspolitik auf. Organisiert wird die meist zweiwöchige Demoradtour komplett ehrenamtlich, basisdemokratisch und mit einem gewissen Maß an kreativem Chaos. Menschen aus ganz Deutschland und aus der jeweiligen Region bringen viele Ideen zusammen und erfinden die Tour jedes Jahr wieder neu. Deshalb macht es immer wieder Spaß –, 100% Fahrrad (= Freude & Freiheit) zu erleben und mitzumischen!

Die Anmeldung für die Tour de Natur 2022 ist freigeschaltet, wir freuen uns, wenn du erstmals oder erneut dabei bist!


Start am 2. August in Lützerath am Tagebau Garzweiler.
Über Köln-Bonn-Koblenz-Aartal-Wiesbaden und Frankfurt nach Heusenstamm.

Den genauen Streckenverlauf und geplante Aktionen unterwegs findest du hier

An dieser Stelle und mit unserem Newsletter halten wir dich auf dem Laufenden.

Falls du Fragen hast oder mitmachen magst, melde dich bitte bei uns.

 

Tour de Natur Logo

Es folgen die aktuellsten Meldungen aus unserem Blog:


  • Blog-Beitrag vom 10. August 2022, 2 Kommentare, letzte Aktivität am 12. 08. 22 8:06 (vor 2 Tage 5 Stunden)
     

    Auf in den Taunus!Gestern sind wir vom Rheinufer gestartet zur Bergetappe mit nur 32 km Strecke, aber 600 Höhenmetern - und das bei 30 Grad und Sonne pur! Zum Glück führt die Straße viel durch Wald, wo wir immer wieder nach Steigungen im Schatten verschnaufen. In Holzhausen machen wir nachdem Mittag noch einen Stopp am Museum und beglückwünschen die Gemeinde zu ihrer vorausschauenden Lösung, den Otto-Motor aus dem Verkehr zu ziehen und ins Museum zu stellen. In aller Anerkennung für die bedeutende Erfindung - angesichts des Klimawandels braucht es eine Verkehrswende und Alternativen zum Verbrennungsmotor! 
    Nach diversen Steigungen erreichen wir die Flächengemeinde Heidenrod, die 2012 gemeinsam mit ihren Bürger:innen einen Windpark auf den Weg gebracht hat, der seit 2014/15 Ökostrom produziert und die Gemeindekasse entlastet. Auf dem Spielplatz neben dem  Bürgerhaus in Kemel sprachen gestern Abend der Bürgermeister sowie Vertreter der Bürgerenergiegesellschaft und des örtlichen Stromversorgers Süwag (leider eine Eon-Tochter) über den Genehmigungs- und Bau-Prozess aber auch darüber, dass in Heidenrod weiter in erneuerbare Energien und Energiesparen investiert wird. Der Ort erzeugt bereits ein Vielfaches seines Stromverbrauchs klimafreundlich.

     
  • Blog-Beitrag vom 8. August 2022, keine Kommentare, letzte Aktivität am 12. 08. 22 8:06 (vor 2 Tage 5 Stunden)
     

    Hier soll die Mittelrheinbrücke die Landschaft zerstörenHeute sind wir von Koblenz gestartet. Wir durchradeln eine wunderschöne Landschaft mit Weinhängen und Burgen. Nicht umsonst hat die Unesco diese Region ins Welterbe aufgenommen. Trotzdem soll hier unweit von St. Goar eine Brücke geplant, die das Tal in 30 m Höhe überquert und verbaut. Das Projekt wird als regionale Verkehrsmassnahme verkauft, verbindet aber zwei Autobahnen, ohne Durchgangsverkehr?! Die Brücke würde die Fähren, die hier an vielen Stellen die Orte auf beiden Seiten des Rhein verbinden und deshalb eine wichtige Infrastruktur darstellt. Klaus Thomas von der BI Rheinpassagen hat uns über das Thema in Boppard informiert und mit uns ein Aktionsfoto an der geplanten Querungsstelle. Morgen geht es vom Rhein hoch in den Taunus.

    Infos zur Mittelrheinbrücke

     
  • Blog-Beitrag vom 7. August 2022, keine Kommentare, letzte Aktivität am 12. 08. 22 8:06 (vor 2 Tage 5 Stunden)
     

    Sascha in concertGestern gab es die mit 72 km längste Etappe - in einem Rutsch von Bonn nach Koblenz.

    Dank des nicht allzu heißen Wetters, Wind und interessanten Stopps wie der "Essbaren Stadt" an der Andernacher Stadtmauer.

    Zur Belohnung gab es am Abend im tollen Quartier in der Hildaschule Koblenz ein Konzert mit Sascha, der politische und humorvolle Lieder vorgetragen hat.

    Heute konnten wir in Koblenz bleiben und haben verschiedene Workshops organisiert. So haben wir Musik geprobt,  Siebdruck gemacht und uns zu verschiedensten Themen ausgetauscht.

    Morgen geht es weiter am und über den Rhein nach St. Goarshausen, bevor es hoch in den Taunus geht...

     

     
  • Blog-Beitrag vom 5. August 2022, keine Kommentare, letzte Aktivität am 12. 08. 22 8:06 (vor 2 Tage 5 Stunden)
     

    Puppentheater gegen AutobahnerweiterungZwei äußerst heißen Fahrtage vom Rheinischen Braunkohlerevier über Horrem und Köln nach Bonn liegen hinter uns. Gestern abend hat uns kurz nach unserer Kundgebung gegen die Rheinspange bei Wesseling ein Regenschauer erfrischt, bevor wir unser Quartier in Bonn, die Walddorfschule Tannenbusch, errreichen konnten. Auch heute blieb es schön kühl, während wir am Vormittag Theater und Musik üben und Stoff bedrucken konnten - damit die Menschen an unserer Strecke gleich sehen, worum es uns geht. Wir bekommen nämlich am Fahrbahnrand viele interessierte Blicke. Menschen winken und blicken erstaunt und bewundernd auf unsere coolen Lastenräder.

     
  • Blog-Beitrag vom 3. August 2022, keine Kommentare, letzte Aktivität am 12. 08. 22 8:06 (vor 2 Tage 5 Stunden)
     

    Alle Erdbeeren bleibenUnterwegs nach Lützerath - per Bahn bis Erkelenz und am Bahnhof gleich ein paar andere Touris getroffen, mit denen es noch die letzten 13 km zum Camp ging, mit Rückenwind dem Tagebau Garzweiler entgegen. Gestern sind rund 70-80 Teilnehmer:innen in Lützerath eingetroffen, die von den Campleuten empfangen und durch das Rest-Dorf und an die Tagebauabbruchkante geführt wurden. Am Abend kam auch Wam mit der Fläming Kitchen. Erstes Abendessen, Wiedertreffen, viele Gespräche, Zelt aufbauen. Die Campleute erzählen von dem ersten Einwallungsversuch von RWE in der vergangenen Woche. Sie sind in Alarmbereitschaft, weil RWE Lützerath abschneiden und den Zugang für Aktivistis erschweren möchte. Denn der Countdown läuft - Ende des Monats muss der letzte Bauer den Ort verlassen, der dann zu 100% RWE gehört.

    Heute morgen war es dann soweit - RWE rückte mit Baggern und Sicherheitsleuten an, um den Wall weiter aufzuschütten. Die Campleute haben zwei Tripode erreichtet und machen Sitzblockaden. Unterstützung bekommen sie in musikalischer Form - der Kanon "Nach dieser Erde" soll die Absurdität der Zerstörung vor Ort. Es werden noch nicht abgeerntete Rübenacker aufgeschüttet, weitere wertvolle Felder sollen dem Braunkohleabbau geopfert werden, um noch mehr Klimagase auszustoßen.

    Bevor die Tour de Natur mittags zur ersten Etappe startet, solidarisieren sich viele. Dennoch wird die Blockade abgeräumt - doch RWE hat einige Stunden verloren. Es braucht noch viel mehr Menschen vor Ort, um RWE zu stoppen und Lützerath zu retten!

     
  • Blog-Beitrag vom 30. Juli 2022, keine Kommentare, letzte Aktivität am 12. 08. 22 8:07 (vor 2 Tage 5 Stunden)
     

    Lastenräder zur Tour

    Noch drei Tage, bis wir uns in Lützerath treffen und von dort am Mittwoch 3. August gen Süden starten.

    Während RWE versucht Fakten zu schaffen, um Lützeratz abzubaggern (siehe Pressemitteilung von "Alle Dörfer bleiben"), sind einige Menschen mit den nötigen Lastenrädern schon zur Tour de Natur unterwegs und zwar:

     
  • Blog-Beitrag vom 30. Juni 2022, keine Kommentare, letzte Aktivität am 12. 08. 22 8:05 (vor 2 Tage 5 Stunden)
     

    -->Falls ihr die Möglichkeit habt, noch kurzfristig zu mobilisieren, dann nutzt gern unseren Ankündigungstext!

     

    Die Tour de Natur 2022   Lützerath/Garzweiler – Bonn – Frankfurt­ •  2. bis 14. August 2022

    Etappen der Tour de Natur 2022

    Die »Tour de Natur« ist Umweltengagement und entspanntes Radfahren in einem. Die rund 100 Teilnehmenden aus allen Ecken Deutschlands begegnen Menschen, die in der Region aktiv sind und unterstützen deren kreativen Widerstand und Alternativen. Gemeinsam wird über die Zukunft diskutiert. So können Projekte und Ideen auch an anderen Orten Früchte tragen!

    In diesem Jahr startet die Tour de Natur am Dienstag, 2. August, in Lützerath, das durch den Widerstand gegen RWE überregional bekannt ist. An den Tagebaulöchern Garzweiler und Hambach vorbei geht es ins nahe Köln und rheinaufwärts nach Bonn und Koblenz. Südlich davon führt die Demoradtour in den Taunus und an die Aar. Den Abschluss bilden Wiesbaden und Frankfurt sowie ein kurzer Transfer am Sonntag 14. August nach  Heusenstamm, wo die Tour de Natur auf die Anti-Atom-Radtour Süd trifft.

    Auch 2022 ist der rote Faden durch die Klimakrise gesetzt: Ein breites Spektrum von Themen aus Energie, Verkehr, nachhaltigem Wirtschaften und Leben wird uns auf der Tour begleiten.

     
  • Blog-Beitrag vom 9. Juni 2022, keine Kommentare, letzte Aktivität am 12. 08. 22 8:05 (vor 2 Tage 5 Stunden)
     

    neuer Tourflyer TitelbildKennst du schon unseren zeitlosen Tourflyer? Im Sinne der Nachhaltigkeit haben wir jetzt einen Flyer entwickelt, der die Tour vorstellt und mehrere Jahre verwendbar ist. Für die aktuelle Tour de Natur wird einfach ein Einlegeblatt eingeheftet. Auf diese Art wandern nicht mehr so viele Flyer in die Papiertonne, sondern können im nächsten Jahr wieder eingesetzt werden!

    Da unser Flyer kein Wegwerfprodukt ist, haben wir ihn mit dem Hinweis versehen: "Bitte zur Inspiration weiterreichen!"

    Das Einlegeblatt lässt sich ebenfalls ressourcenschonend mit einem Papiertacker befestigen.

    Genug der Vorrede - we proudly present:

    Tourflyer Vorderseite

    Tourflyer Rückseite

    Tourdetails 2022 (Einleger)

    Über dieses Formular kannst du unseren Flyer bestellen und dann Freund:innen, Bekannten, Familie, Nachbar:innen weitergeben oder wie gewohnt in Cafés etc. auslegen.

    PS: Plakate haben wir in diesem Jahr keine gedruckt. Davon sind immer viele viele übrig geblieben. Wir freuen uns über deine Rückmeldung, wenn du die Plakate vermisst!

     
  • Blog-Beitrag vom 2. Juni 2022, keine Kommentare, letzte Aktivität am 12. 08. 22 8:04 (vor 2 Tage 5 Stunden)
     

    Menschenkette Lützerath-Keyenberg 7.August 2021In genau zwei Monaten geht es wieder los und zwar genau dort, wo wir im vergangenen Sommer am letzten Tourtag gemeinsam mit Tausenden anderen Aktivist:innen gegen die Erweiterung des Braunkohletagebaus Garzweiler protestiert haben. Denn die weitere Verbrennung von klimaschädlicher Braunkohle verträgt sich so gar nicht mit Klimaschutz.

    In den letzten Monaten haben sich die Ereignisse überschlagen und nicht nur, was die Klimakrise angeht:

    "Jegliche Verzögerung eines gemeinsamem, globalen Handelns könnte dafür sorgen, dass das Zeitfenster, innerhalb dessen eine lebenswerte Zukunft bewahrt werden kann, sich schließt." Diese Aussage stammt aus dem Anfang diesen Jahres veröffentlichten IPPC-Berichts, der zeigt, wie dramatisch die Situation bereits ist.

    Heißt für die Braunkohle im Klartext: Wenn RWE&co. jetzt nicht ganz schnell aus der Kohle aussteigen, dann sieht unsere Zukunft ganz düster aus.

    Wie aus der Zeit gefallen mutet in dieser Situation das Urteil an, das RWE das Recht gibt, Lützerath abzubaggern! Doch bevor RWE im Herbst anfangen kann zu roden, geht der Widerstand am Garzweiler weiter. Deshalb wird die diesjährige Tour de Natur am 2. August im Widerstandsdorf Lützerath starten. Wir freuen uns über alle, die mit uns radeln!

    aktuelle Infos u.a. auf https://www.alle-doerfer-bleiben.de/

     
  • Blog-Beitrag vom 1. Juni 2022, keine Kommentare, letzte Aktivität am 01. 07. 22 17:17 (vor 6 Wochen 1 Tag)
     

    Etappen der Tour de Natur 2022

     
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