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Fessenheim en vacance pour toujours!

Tour vor AKW Fessenheim

Widerstand gegen das AKW Fessenheim - das ist einer der Hauptgründe für die Tour de Natur im Oberrheintal. Zusammen mit den Aktiven aus dem Dreyeckland haben die rund 130 Radler*innen der Tour vor dem Kraftwerk demonstriert, damit Fessenheim endgültig außer Betrieb genommen und zurückgebaut wird.

Passend zum heißen Sommerwetter riefen die Teilnehmer*innen den französische Slogan: "Fessenheim en vacance pour toujours!" (Fessenheim macht Urlaub für immer).

Wie stark hier die Kraft der Sonne ist, konnten die Radler*innen direkt erfahren. Nach weiteren äußerst sonnigen und schweißtreibenden Kilometern verstärkte die Radtour anschließend die Breisacher Montagsmahnwache gegen Atomkraft - mit Tourtheater und Musik; es gab eine kurze Ansprache und Anti-Atom-Lieder.

Roland Burkhardt Urgestein des Anti-Atom-Widerstand

Radler*innen vor dem AKW Fessenheim

 

Regenbogen über dem Tourquartier in Staufen

Tour 2017 von Basel gestartet!

Tourradler*innen mit Blick auf SchwarzwaldSonne, Hitze, Schwarzwaldpanorama ...

Tourteilnehmer*innen scheuen keine Mühe für die Anfahrt! Ob per Rad, mit einem der raren IC-Fahrradreservierungen, mit Nahverkehr oder Fernbus, gestern sind Leute aus allen Himmelsrichtungen im ersten Super-Tourquartier, der Freien ev. Schule in Lörrach-Stetten unweit von Basel, gelandet. Selbst Tourfans aus Greifswald oder den Niederlanden sind dabei. Und viel mehr als erwartet sind bereits am Nachmittag zum Kaffeehaus Mitte in der Baseler Altstadt gekommen, um mit Daniel Häni über das bedingungslose Grundeinkommen zu diskutieren. Ein spannendes Thema, das eigentlich dem gesunden Menschenverstand entspricht. Nämlich dass jeder den Teil des Einkommens, den er zum Leben notwendig braucht, erhält, ohne dass daran Bedingungen geknüpft sind.

Braunkohle gegen Natur: RWE beginnt weitere Rodungen des Hambacher Walds

2014 ist die Tour de Natur durch das Rheinische Braunkohlerevier geradelt, um den Widerstand gegen die Braunkohle zu unterstützen. Wir konnten mit eigenen Augen die Folgen des Braunkohleabbaus sehen und haben mit AnwohnerInnen und AktivistInnen gesprochen.

Gerade jetzt rodet RWE gegen den Widerstand von Aktivisten und gegen jede Vernunft weiter den Hambacher Wald, um noch mehr Braunkohle abzubaggern. Welch ein Wahnsinn, dass RWE hier noch bis 2045 Braunkohle fördern und verbrennen darf! Unsere Solidarität gilt den AktivistInnen, die sich gegen den Energieriesen stemmen - hier der Blogspot zu den aktuellen Ereignissen.

Sehr sehenswert - Doku des WDR "Klimaschützer gegen Stromriesen".

Tagebau Hambach

 

Angekommen in Kiel!

Zur letzten Kundgebung mit den BeltretternMit gut 600 km auf dem Tacho und zahlreichen Erlebnissen im Gepäck ist die Tour in Kiel eingetroffen. Hier warten noch die letzten Umweltthemen - Fracking am Schwedeneck und die feste Fehmarnbeltquerung, gegen die die "Beltretter" mobil machen. Im übrigen ist hier das andere Ende der Autobahn A20, gegen die die Tour in diesem Jahr bereits am Wesertunnel protestiert hat (Es gibt auch ein Video von der Durchfahrt auf Youtube.)

Die letzten Tourtage durch Schleswig-Holstein waren abwechslungsreich. Das Wetter hat sich gehalten und der Wind die RadfahrerInnen zeitweise sogar kräftig geschoben. Alternative Wohnprojekte, Badeseen, eine tolle Abendveranstaltung mit Heiner Monheim und vieles mehr gab es hier im nördlichsten Bundesland.

Bei der Einfahrt nach Kiel waren auch Lastenräder ein Thema. Denn damit lassen sich Möbel von IKEA nach Hause transportieren, Brot für alle 130 RadlerInnen einkaufen oder auch die Technik für einen Filmabend von A nach B fahren. Kostenlose Lastenräder gibt es beim Kieler Tretwerk.

Über die Elbe

Aktionstheater ATomwirtschaft in GlückstadtNachdem gestern die Sonne noch die Herzen der inzwischen auf 160 RadlerInnen angewachsenen Gruppe erfreute, kam über Nacht eine Regenfront. So ging es mit Regenklamotten los - zur Fähre Wischhafen nach Glückstadt. Die versprochene Sicht auf Brokdorf war von Nieselregen verschleiert. Doch die Kundgebung in Glückstadt blieb zum Glück trocken. Was passiert, wenn Atom- und Kohlekraftwerke einspeisen und gleichzeitig der Wind kräftig weht? Dann werden Windräder abgeregelt, obwohl sie eigentlich vorrangig einspeisen dürfen! 1% der erneuerbaren Energien wird so verschwendet, besonders oft wird in Schleswig-Holstein abgeregelt, weil Großkraftwerke wie Brokdorf und Moorburg doe Netze verstopfen.

Nach dem Aktionstheater der Tour, das zeigt, wie die Atomwirtschaft läuft, konnte das Publikum erfahren, wie es mit dem Atommüll im Zwischenlager Brunsbüttel aussieht. Von der anderen Elbseite ist Gabriele Brockhausen angereist, denn dort plant Dow ein neues Kohlekraftwerk.

WEiter ging's nach Brokdorf und nach Wilster, wo wir mit dem Aktionstheater die Passanten und Gäste einer Eisdiele auf unterhaltsame Art und Weise zumn brisante Thema Atomkraft informiert haben.

Zum Abschluss des Tages erreichen wir die Waldorfschule mit einem tollen Gelände - und sogar die Sonne kommt wieder raus.

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