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Über 1000 Brücken gegen Flüchtlingsdiskriminierung radeln

Während bei der Tour de Natur mit Hochdruck die nächste Demo-Rad-Tour im Sommer 2011 vorbereitet wird, die sich neben Energie- und Verkehrs-Thematik auch mit dem Thema Frieden und friedliche Konfliktlösung auseinandersetzen wird, schwingt sich Liedermacher und Radikalpoet Heinz Ratz bei Schnee und Eis auf sein Rad - für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.

Auftakt ist das Konzert am 6. Januar 2011 in München im Feierwerk. Und ab dem 7. Januar bietet die "Tour der 1000 Brücken" Möglichkeit zum Mitradeln.

Wir wünschen gutes Gelingen und viele MitradlerInnen und KonzertbesucherInnen!

Nachtour im Ecotopia-Camp angekommen

Ein paar von uns hatten sich aufgemacht um mal zu sehen, wie sichs in Ecotopia leben lässt. Nun sind wir gut angekommen und leben uns hier gerade ein. Ein vielfältiges Angebot an Workshops lässt keine Langeweile aufkommen: Lehmofen bauen, Trommeln, Filmvorführungen usw. Wir sind ganz erwartungsfroh, hier noch eine ganz interessante Woche erleben zu dürfen und bereuen es nicht, uns auf den Weg gemacht zu haben.

Tour wohlbehalten in Lichtenfels angekommen

Wenn auch das Wetter heute den ganzen Tag lang nicht zu regnen aufhören wollte, haben wir doch eindrucksvolle Aktionen erlebt. So in Bamberg mit einer stimmungsvollen Marktplatzaktion, nicht nur mit Begrüßung durch einen Vertreter der Stadt, politischen Reden vom VCD, sondern sehr gelungen auch mit Musik, Tanz und Theater.
Mittags konnten wir vor dem Regen Unterschlupf suchen im Pfarrhaus in Rattelsdorf.
Wir besichtigten zusammen mit Toni Reinhard vom Bund Naturschutz nachmittags den durch die Autobahn nun leider zerschnittenen Gottesgarten zwischen Kloster Banz und Wallfahrtsort Vierzehnheiligen. Was Politiker damals versprachen, um den Bau der Autobahn zu fordern, nämlich Wirtschaftsaufschwung etc. hat sich nun als vollkommen falsch erwiesen. Keine nennenswerten Gerwerbeansiedlungen und drastischer Bevölkerungsrückgang in der Region.

Freundlicher Empfang durch die Bürgermeisterin von Lichtenfels.

Unter Anleitung von unserem Kochkünstler Alexander unübertreffbar leckeres veganes Abschlussessen.

...und endet nun langsam

der aktionstag geht zu ende, und wir bereiten uns allmählich auf die nächste etappe nach wiesentheid vor. dort wird morgen unser "offener abend" stattfinden, mit unterhaltsamen beiträgen der touris (tourteilnehmer). dies sind z.b. lieder, gedichte, theater, vorträge etc.

gerade höre ich von der küche, daß es heute "frittierte würzburger" zum abendessen gibt - so klingt der etwas schräge niederrheinische humor unseres liebenswert chaotischen, aber hervorragenden kochs "alexanders des veganen brückenbauers".

aber weiter im text - morgen haben wir also unseren offenen abend, und ich weiß nicht, ob ich dann die gelegenheit zu einem neuen blogeintrag haben werde - zumal hier eine große nachfage nach dem zugang zum internet herrscht. das ist eine neuerung auf dieser tour: wir haben erstmals einen mobilen internetzugang dabei. somit sind wir bei informationsbeschaffung nicht auf internetcafés angewiesen, und dieser eintrag kann bequem vor ort geschrieben werden.

für donnerstag sieht die wetterprognose nicht günstig aus, doch warten wir ab, was die nächsten tage bringen.

der zweite aktionstag hat begonnen...

heute ist der zweite aktionstag, diesmal in würzburg, angebrochen. an aktionstagen bleiben wir für einen tag an dem ort, an dem wir am vortag angekommen sind, und es finden thematische workshops statt. die themen heute sind z.b. geothermie, gentechnik, solartechnik, eine exkursion zu einer weinprobe, diskussion über alternative gesellschaftsformen und umweltpolitische dokumentationen, infos über yoga, veganes leben, die-fünf-tibeter u.a.

wie bei unserem letzten aktionstag in seligenstadt ist das wetter ziemlich bescheiden, doch solange wir während des fahrens dadurch von zu starkem regen verschont bleiben, läßt sich damit leben. vergangene nacht ist zwar ein teil des zeltplatzes abgesoffen, doch unsere leute sind zum glück nicht betroffen, sie haben auf einem damm gezeltet.

während der tour ist ein ständiges kommen und gehen unter den teilnehmern, die einen fahren nicht mehr mit, die anderen erst ab jetzt. so ändert sich die zusammensetzung des teilnehmerfeldes in einem fort, und das ist natürlich verstärkt der fall, wenn wir auf unserer fahrt orte berühren, die verkehrstechnisch gut angebunden sind.

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