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"Staffellauf" der Bürgerinis

Staffellauf auf einer Demo-Radtour, wie geht denn das?! Einige Bürgerinitiativen aus Niedersachen und Sachsen-Anhalt haben sich für unsere Tour etwas besonderes ausgedacht. Sie hatten die Idee, uns jede ein Stück weit zu begleiten und uns jeweils mit einer Aktion an die nächste BI zu übergeben. Die BIs gegen die A39 bei Lüneburg haben uns bei Regen und Gegenwind und 13°C in Brietlingen vor Lüneburg empfangen. Mehr Glück mit dem Wetter hatten die Wendländer BI Lüchow-Dannenberg, die die Radler von Neu Darchau bis nach Gorleben zum und um den "Schwarzbau" begleitet haben. Hier ging der "Staffelstab" in Form eines Protest-T-Shirts an die BI "Kein CO2-Endlager in der Altmark", die die Tour de Natur mit Trommelwirbel empfangen hat. Mit den Trommeln auf den Rädern sind diese bis Bismark mitgekommen, wo uns die BI gegen das Kohlekraftwerk Arneburg begrüßt hat. Dort haben die BIler zusammen mit den Tour de Natur-Teilnehmern die Kohlekraft samt CO2-Verpressung beerdigt - mit Trauerkranz, Trauerrede und Trauerzug auf dem Marktplatz in Bismark. Als letzte BI nahm die OFFENe HEIDe den Staffelstab in Gardelegen entgegen.

Verbunden war dieser Staffellauf mit spannenden Info-Veranstaltungen und Aktionen und zeigte eine klasse Vernetzung über die eigenen Themen hinaus! Ganz lieben Dank für diese klasse Idee und Umsetzung an alle Beteiligten.

Die Tour de Natur 2011 ist gestartet!

Uff, geschafft, bis zur letzten Minute Absprachen und Presseerklärungen. Nun geht es per Rad los. Das heißt nein, die Tour ist natürlich schon am Samstag gestartet. Bei regnerischem Wetter sind wir mit 60-70 Leuten durch Hamburg geradelt, dann bei noch kühleren Temperaturen und Regen am Sonntag nach Krümmel und Lüneburg. Erst bei der Fahrt ins Wendland lässt sich die Sonne blicken und heute am "Aktionstag" war der Sommer zu spüren. Hoffentlich bleibt das Wetter gut! Doch die Teilnehmer haben sich von den schlechten Wetteraussichten nicht abhalten lassen, von Etappe zu Etappe wächst die Tour auf mittlerweile rund 120 Menschen. Dabei sind viele Familien mit Kindern und Jugendlichen, viele neue Gesichter. Und eine gute Stimmung.

Die Tour de Natur ist natürlich nicht nur zum Spaß am Radfahren da. So ging es in Hamburg um den vegetarischen Tag und die schlechten Bedingungen für Radfahrer, in Krümmel und hier im Wendland ist der schnellstmögliche Atomausstieg das Thema. Um Lüneburg gilt es unsinnige Verkehrsprojekte zu verhindern - die A39 und die die Elbbrücke in Neu Darchau. Wir hatten schon einige schöne Begegnungen mit engagierten Menschen, mit Widerstandsgeschichten. Morgen geht es entlang der Castorroute nach Gorleben... noch 11 Etappen bis Berlin.

Über 1000 Brücken gegen Flüchtlingsdiskriminierung radeln

Während bei der Tour de Natur mit Hochdruck die nächste Demo-Rad-Tour im Sommer 2011 vorbereitet wird, die sich neben Energie- und Verkehrs-Thematik auch mit dem Thema Frieden und friedliche Konfliktlösung auseinandersetzen wird, schwingt sich Liedermacher und Radikalpoet Heinz Ratz bei Schnee und Eis auf sein Rad - für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.

Auftakt ist das Konzert am 6. Januar 2011 in München im Feierwerk. Und ab dem 7. Januar bietet die "Tour der 1000 Brücken" Möglichkeit zum Mitradeln.

Wir wünschen gutes Gelingen und viele MitradlerInnen und KonzertbesucherInnen!

Nachtour im Ecotopia-Camp angekommen

Ein paar von uns hatten sich aufgemacht um mal zu sehen, wie sichs in Ecotopia leben lässt. Nun sind wir gut angekommen und leben uns hier gerade ein. Ein vielfältiges Angebot an Workshops lässt keine Langeweile aufkommen: Lehmofen bauen, Trommeln, Filmvorführungen usw. Wir sind ganz erwartungsfroh, hier noch eine ganz interessante Woche erleben zu dürfen und bereuen es nicht, uns auf den Weg gemacht zu haben.

Tour wohlbehalten in Lichtenfels angekommen

Wenn auch das Wetter heute den ganzen Tag lang nicht zu regnen aufhören wollte, haben wir doch eindrucksvolle Aktionen erlebt. So in Bamberg mit einer stimmungsvollen Marktplatzaktion, nicht nur mit Begrüßung durch einen Vertreter der Stadt, politischen Reden vom VCD, sondern sehr gelungen auch mit Musik, Tanz und Theater.
Mittags konnten wir vor dem Regen Unterschlupf suchen im Pfarrhaus in Rattelsdorf.
Wir besichtigten zusammen mit Toni Reinhard vom Bund Naturschutz nachmittags den durch die Autobahn nun leider zerschnittenen Gottesgarten zwischen Kloster Banz und Wallfahrtsort Vierzehnheiligen. Was Politiker damals versprachen, um den Bau der Autobahn zu fordern, nämlich Wirtschaftsaufschwung etc. hat sich nun als vollkommen falsch erwiesen. Keine nennenswerten Gerwerbeansiedlungen und drastischer Bevölkerungsrückgang in der Region.

Freundlicher Empfang durch die Bürgermeisterin von Lichtenfels.

Unter Anleitung von unserem Kochkünstler Alexander unübertreffbar leckeres veganes Abschlussessen.

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