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Donnerstag, 26.07.2018: Sechster Tag der Tour de Natur – von Göttingen nach Duderstadt (39 km)

Die Wettervorhersage für den heutigen Tag war gut: kein Regen! Aber auch: Sonne mit 35 Grad im Schatten, für eine Radtour am Rande des Harzes hinein ins Eichsfeld doch ziemlich warm, eigentlich eher heiß, also eine ziemliche Herausforderung für die erste Etappe, die über eine Steigungsstrecke zum Dorf Waake führte. Die meisten Touries radelten mit moderater Geschwindigkeit bergauf, einige entschlossen sich zum Schieben, aber letztlich kamen alle „oben“ an und genossen dann die Abfahrt und die schönen Ausblicke auf die eindrucksvoll gegliederte, sehr hügelige Landschaft des Vorderharzes. 

Wenn, wie dies oft der Fall ist, die Landstraßen mit Alleebäumen bepflanzt sind, dann ergeben sich schöne Bilder. Wie eine Girlande zieren die Linden einen nur dadurch erkennbaren Straßenverlauf in ferner Hanglage. Die bereits abgeernteten Getreidefelder leuchten in fahlem Gelb. Und gelegentlich dann einige Pappelreihen, deren schlanke Gestalt an toskanische Landschaften erinnern.

Eichsfeld

Das Eichsfeld vor Duderstadt

Mittwoch, 25.07.2018: Fünfter Tag der Tour de Natur – Exkursionstag in Göttingen

Die Tour de Natur nutzte diesen wiederum herrlich hochsommerlichen Tag als Pause vom Streckenradeln und als Gelegenheit für Exkursionen und Workshops. Für den Vormittag standen mehrere Veranstaltungsalternativen zur Auswahl.

 

Exkursion Radschnellweg

Zunächst gab es in der Geschäftsstelle des ADFC Göttingen (angesiedelt im Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum e. V., GUNZ) einen Vortrag von Rainer Worm über bemerkenswerte Diskrepanzen. Referiert wurden die stadtoffiziellen Darstellungen zum Projekt eRadschnellweg in Göttingen, denen dann Informationen über die tatsächliche Realisierung des Vorhabens gegenübergestellt wurden. 

Dienstag, 24.07.2018: Vierter Tag der Tour de Natur – von Witzenhausen nach Göttingen (35 km)

Dieser herrliche Hochsommertag begann mit einem reichlichen Frühstück aus Fläming Kitchen in der Morgensonne vor dem angenehmen und großen Übernachtungsquartier, der Turnhalle an der Johannisbergschule.

Frühstück in Witzenhausen

Frühstück in Witzenhausen

Die Tour geht mit prominenter Begleitung weiter

Nachdem am Sonntag der Tourauftakt mit dem Kasseler Friedensforum am Hiroshima-Ufer gefeiert wurde und die Tour bei Krauss-Maffei Wegmann ein Friedenszeichen hinterlassen hat, ging es am Montag prominent weiter:

  • Jürgen Trittin ist die ganze Etappe von Hann. Münden bis Witzenhausen mitgefahren.
  • Zum Glück durften wir am Ende doch dank des Hausmeisters Martin Maschall unsere Müllsäcke, die wir schon auf dem Rad mitnehmen zu müssen glaubten, an der Halle lassen.
  • In Hann Münden hat die Tour die Übergabe des Lastenrads "Leila" von der "Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg" an die lokale Initative "Freie Lastenräder Hann. Münden" begleitet.
  • Auf der heutigen Fahrt haben wir 170 Teilnehmer gezählt.
  • Überraschung in Witzenhausen: Der Kreisverband der Grünen hat uns auf dem Marktplatz mit Wasser und Äpfeln verköstigt.
  • Prof. Gunter Backes stand uns stundenlang Rede und Antwort hinsichtlich ökologischer Pflanzenzüchtung und Ökolandbaus im allgemeinen. Zusätzlich gab es eine engagierte Führung durch den Lehr- und Lerngarten sowie das Tropenhaus des Fachbereichs "Ökologische Agrarwissenschaften" (Uni Kassel) in Witzenhausen.

 

21. Juli 2018: Die Tour hat begonnen

Am Samstag, den 21. Juli 2018 hat die diesjährige Tour de Natur begonnen. Wir waren am Florentinerplatz in Kassel und haben mit dem Kasseler Friedensforum (siehe Aufruf Abrüsten jetzt) den Passanten Theater, Redebeiträge und Musik geboten.

 

Felix Winter spricht vor der Kulisse der Treppenstraße

 

Der Kriegsengel ist aktiv. (Theaterstück)

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