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Klaus der Geiger in concert in Kölle!

Portrait von Klaus dem Geiger

Klaus der Geiger in KölnGleich am Ende der ersten Etappe am 27. Juli kommt an einem lauschigen Kölner Sommerabend Stimmung ab dem ersten Geigenstrich auf! Die TourteilnehmerInnen sitzen im Schulhof und verfolgen die Lieder von Klaus dem Geiger und singen mit ...

Dank der modernen Technik ist das Kölner Konzert auf Youtube nachzuhören

Und hier noch Teil 2 des Abends.

Und ein zweites Mal konnten wir noch Klaus den Geiger in Borschemich auf dem Straßenfest erleben.

Wiedersehen mit einem alten Bekannten

Es ist zwar schon ein paar Jährchen her, doch die alten Tourhasen und Tourhäsinnen erinnern sich: Klaus der Geiger war auf den Touren 2002 bis 2005 der Kultur-Schirmherr. Er ist mitgeradelt, hat auf den Marktplätzen mit seinen bissigen Liedtexten RadlerInnen wie auch Einheimische in seinen Bann geschlagen.

Ein paar Impressionen aus den guten alten Zeiten;-)

Radschnellweg Ruhr - gute Ansätze und zu schmale Brücken

Einweihung Radschnellweg RuhrDer Radschnellweg Ruhr soll so etwas wie eine Autobahn für RadfahrerInnen werden

Bei Essen zelebrieren wir mit der Tour de Natur das erste fertige Teilstück des Radschnellweges mit einer feierlichen Einweihung. 5 Meter Breite für zügiges Fahren und gefahrloses Überholen in beiden Richtungen - bislang ein Traum für jeden Alltagsradler und auch erst in einen kleinen Teilstück verwirklicht.
Das besondere an dem Radschnellweg in NRW: Er soll als Landesstrasse gebaut werden! Das heißt durchgängige Qualität des Radweges. Und beim Schneeräumen wäre dann beispielsweise nicht mehr an der Kreisgrenze Schluss. Aber: fast jede Brücke wird zu einer gefährlichen Engstelle.

Das ist auch der Grund, weshalb die Tour de Natur gegen den viel zu schmalen Radweg auf der Schnettkerbrücke vor Dortmund protestieren möchte - und zwar auf der Fahrbahn der A 40, bei deren Breite nämlich nicht gespart wurde. Doch wie wir schon zuvor erfahren haben, misst auch hier die Polizei dem Demorecht nur eine untergeordnete Rolle zu.

Tour erreicht mit Datteln ihr kleinstes Quartier. von Gut-Schläferinnen und Schlecht-Schläfern

TourteilnehmerInnen vor dem Kohlekraftwerk DattelnAm späten Nachmittag erreichen wir die Friedenskirche, unser Quartier in Datteln - die Kirche am Kanal ist kaum größer als ein Wohnhaus. Dennoch: 60 Menschen fanden dicht gedrängt wie in einer Sardinendose ein Plätzchen. Den kreativsten Platz hatten zwei 2 Tourteilnehmer, die spontan in der Nachbarschaft eine Garage gemietet haben. Im Regen kam am Abend noch eine Abordnung von 15 Menschen aus Datteln zu Besuch.
Die mobile Küche steht auf 3 PKW-Stellplätzen vor der Kirche und hätte fast das Schläfer-Zelt auf dem 4 Stellplatz unter Wasser gesetzt. Kommentar dazu: "Ich muss mich in jedem Ort neu auf die Fließgeschwindigkeit des Wassers einstellen!" Denn wenn Wam, unser Koch, vor jedem Topf mit 80 l Inhalt wartet würde, hätten wir wohl auch erst am Abend unser Frühstück :)

Zum Glück hatte Wam zeitig vorgesorgt und in seinen Transportwagen eine Ebene eingebaut, so dass er einen sicheren Schlafplatz fand. - Ein Gut-Schläfer also. :)

Die Tour ist weiter unterwegs ...

Während der Tour nimmt einen der Tourablauf so in Anspruch, dass eigentlich fast keine Zeit bleibt, die spannenden Themen und Ereignisse online zu stellen. Damit du siehst, was so passiert, einfach ein paar Fotos von den letzten Tagen!

Übergabe der Petion gegen Braunkohle  an Vertreter des LandtagsKundgebung durch das FlughafengebäudeRadlerInnen vor dem QuartierKundgebung vor RWE

Niederrhein zwischen Giftmüll und Kohlekraft

Aktive der IG Endlager Mensch vor dem Deponieeingang Gestern ging es bei wieder sommerlichem Wetter von Duisburg zum Eyller Berg, der Giftmülldeponie am Rande von Kamp-Lintfort. Verstärkung bekommt die Tour de Natur von den "Eisbären", einer lokalen Radfahrgruppe. Auf der Deponie wird Sondermüll aus ganz NRW und darüber hinaus abgeladen, hohe Werte von Blei und anderen Schadstoffen haben schon viele Menschen der Umgebung krank gemacht. Deswegen regt sich Widerstand, Bürgerinitiativen und die lokale Politik fordern eine sofortige Schließung der Deponie, um die Betriebsgenehmigung wird juristisch gestritten.

Auf dem Marktplatz von Kamp-Lintfort machen die RadlerInnen zusammen mit den Aktiven der Interessengemeinschaft "Endlager Mensch" e.V. eine Kundgebung. Denn die Giftmülldeponie ist nicht nur ein Problem in der Region, sondern ein Sinnbild dafür, was wir mit unserer Wirtschaftsweise uns und der Natur antun. Das Tour-Theater zeigt sehr anschaulich, wohin immer mehr Wachstum und Konsum führen: Letztendlich platzt unsere Welt wie eine Seifenblase auseinander. Und dann können wir nicht sagen, wir hätten nichts gewusst!

Die Tour wünscht den BürgerInnen viel Glück beim Kampf gegen den Giftmüllberg; doch es liegt in unser aller Hand, etwas zu ändern und sei es nur durch einen bewussteren Konsum.

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